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SBZ & DDR
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In dieser Kategorie: 97 Titel
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Bruchstücke und tektonische Verschiebungen
Dieser Band vereint dreizehn Short Reports zu fünf Jahrzehnten sozialwissenschaftlicher Forschung des Autors. Im Mittelpunkt stehen jene tektonischen gesellschaftlichen Verwerfungen, deren Nachbeben und Schieflagen uns nicht nur in Deutschland-Ost bis heute beschäftigen.
Dr. sc. oec. Klaus Meier, Jahrgang 1952, studierte Anfang der siebziger Jahre Wissenschaftsorganisation an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort fand er zu seinem Thema: Bedingungen für Spitzenforschung in der DDR. Als Mitarbeiter des Institutes für Wissenschaftsforschung an der Akademie der Wissenschaften konnte er an zwei großen soziologischen Erhebungen teilnehmen. Wissenschaftspolitisch brisant waren seine Ergebnisse zur mangelnden Ausstattung mit moderner Forschungstechnik - einer entscheidenden Achillesferse der DDR-Wissenschaft. Dennoch konnten in ausgewählten Bereichen Forschungsergebnisse von internationalem Niveau erzielt werden - etwa ein Weltrekord in der Erzeugung ultrakurzer Laserlichtimpulse. Politisch am wirksamsten - so die Ironie des Schicksals - wurden diese Untersuchungen im letzten Jahr der Akademie 1989/90. Der Autor skandalisiert den Tod der größten wissenschaftlichen Einrichtung der DDR am "offenen Herzen" per Einigungsvertrag.
Nach dem Ende der DDR verschwand die Wissenschaft immer mehr aus dem öffentlichen Diskurs. Eine Neuerfindung als Sozialwissenschaftler war auch für den Autor angesagt. So folgten in den 90er-Jahren Studien und Publikationen - u. a. zu Chaosforschung, Wissenschaftlerbiographien in der Wendezeit, zur Revolution in der modernen Medizin durch minimal invasive Diagnostik und endoskopische Chirurgie. Als freiberuflicher Autor entdeckt er schließlich die Welt hochwertiger Puppen, Teddys und Spielwaren und ihre Faszination für Erwachsene.
Die letzten zwei Kapitel des Buches widmen sich der Tätigkeit des Autors als Bereichsleiter und Finanzchef der Rosa-Luxemburg-Stiftung (2000-2015) und bieten interessante Einblicke in Rahmenbedingungen und Innenleben einer Politischen Stiftung.
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Die DDR-Ausreisewelle des Frühjahres 1984. Hintergründe und Bedeutung
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universität Mannheim (Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar Zwangsmigration im 20. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit soll die DDR-Ausreisewelle des Jahres 1984 genauer unter die Lupe nehmen. Um ein möglich umfassendes Bild zu gewinnen, soll das Frühjahr 1984 aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden: die Perspektive der SED-Führung, des MfS, der Ausreisewilligen, der westdeutschen Aufnahmegesellschaft und der Bundesregierung. Dass die Aktion langfristig für die SED nicht besonders erfolgreich war, ist sich die Forschung weitgehend einig. Ein nüchterner Blick auf die Zahlen zeigt, dass die explosionsartig angestiegenen Ausreisegenehmigungen für massig Nachahmer sorgten. Dieser Effekt machte sich bereits im Februar 1984 bemerkbar. Nachdem die Anträge auf ständige Ausreise zu Beginn der Ausreisewelle Anfang 1984 bei 50.000 gelegen hatten, lagen sie bereits Ende 1985 bedingt durch den ausgelösten Sogeffekt erneut bei 53.000. Bis Mitte des Jahres 1989 stieg die Anzahl sogar auf 125.000. Bei der Betrachtung dieser Zahlen, muss man eindeutig konstatieren, dass der gewünschte Effekt der Lageberuhigung nicht eintrat. Im Gegenteil, die massenhaft genehmigten Anträge schienen die angespannte Lage im Land weiter zu befeuern. Die verschiedenen Maßnahmen, die darauf abzielten Antragssteller zur Rücknahme zu bewegen, muss man ebenfalls als erfolglos bezeichnen. Die Zahlen stiegen weiter an, während Rücknahmezahlen sanken. Ab November 1988 erhöhten sich dann die Chancen auf Ausreise durch rechtliche Änderungen. Die SED-Führung befand sich in einem Dilemma: Wenn man ausreisewillige Bürger zwingt, im Land zu bleiben, muss man damit rechnen, dass die Opposition wächst und die Lage im Land irgendwann zuspitzt. Hinzu kam der Druck von Außen, eingegangene Verträge und Vereinbarungen zu Menschenrechten einzuhalten und umzusetzen. Auf der anderen Seite musste man bei der massenhaften Genehmigung von Ausreiseanträgen, wofür man sich 1984 entschied, mit einem Sogeffekt und verstärkten Verbindungen der verbliebenen DDR-Bürger in den Westen rechnen.
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Das große Ein Kessel Buntes-Buch
Die Fernsehshow »Ein Kessel Buntes« lockte vom 29. Januar 1972 bis zur letzten Folge am 19. Dezember 1992 das Fernsehpublikum von Ost bis West, vielmehr in ganz Europa, vor die Bildschirme. Sechsmal im Jahr wurde die glamouröse Gala produziert und am Samstagabend zur besten Fernsehzeit ausgestrahlt. 118 Sendungen gab es mit mehr als 11.000 Künstlern. Mit dabei zahlreiche internationale Stars. Gründe genug, Erinnerungen an den legendären »Kessel «, der Kultstatus erlangt hat, aufleben zu lassen. Entertainer Wolfgang Lippert, einem Millionenpublikum auch als »Lippi« bekannt, präsentiert mit dem vorliegenden Band ein buntschillerndes Kaleidoskop der »Kessel«-Erinnerungen. Bereits zum 40. »Kessel«-Geburtstag, im Januar 2012, erinnerte der MDR an die Kultshow aus der DDR und lud Lippi dazu ein, von seinen »Kessel«-Erfahrungen zu erzählen. Der große Erfolg animierte den Sender, ausführlicher und gemeinsam mit vielen Stars und Sternchen aus Ost und West tiefer in den Archiven und Geschichten um die legendäre Show zu kramen. Und so entstand die Rückschaureihe »Ein Kessel Buntes«, moderiert von Wolfgang Lippert. Mehr als 150 Künstler und Macher der Show von damals hat er zu ihren »Kessel«-Erlebnissen befragt, darunter Publikumslieblinge wie Frank Schöbel, Weltstars wie Bonnie Tyler, die Tänzerin und Choreographin Emöke Pöstenyi, der Regisseur Frank Heusing, die Kostümbildnerin Elke Schleuß-Gillmeister. Gemeinsam mit Martina Körbler, der Redakteurin der Rückschaureihe, hat Lippi mehr als 40 Interviews für diesen Band ausgesucht. Gespickt mit heiteren Anekdoten und dem Gedenken an unvergessene DDR-Stars wie Helga Hahnemann ist dieses reich bebilderte Erinnerungsbuch eine Hommage an die beliebteste Fernsehshow der DDR und ein schillerndes Zeitdokument, das Fernsehgeschichte festhält.
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Die Herrschaftslegitimation von Walter Ulbricht. Eine kurze Betrachtung
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit soll die Person Walter Ulbricht betrachtet und seine Herrschaftslegitimation als Oberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik, anhand des Herrschaftsmodels des Soziologen Max Weber, untersucht werden.Die schwierige Quellenlage ergibt sich hierbei aus der Zensur innerhalb der DDR. So sind Quellen entweder nicht erhalten, sehr tendenziös oder sogar bewusst manipuliert. In dieser Arbeit werden im Besonderen die renommierten Werke ausgewiesener Biografen herangezogen, als auch ein Werk des Historikers Rainer Gries, welcher sich dezidiert der Untersuchung des Personenkults um Walter Ulbricht widmete."Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten." Diese Äußerung, welche seinerzeit der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, in einer Pressekonferenz vom 15. Juni 1961 getätigt hat, sollte als eine der größten politischen Lügen in die Geschichte eingehen. Bereits 2 Monate darauf, am 13. August 1961, wurde mit dem Mauerbau begonnen und für die folgenden 3 Jahrzehnte wurde somit buchstäblich die Teilung der beiden deutschen Staaten zementiert.Es scheint unstrittig, dass Ulbricht als Staatsoberhaupt und maßgeblicher Initiator des Projekts Mauerbau einen Platz in der Weltgeschichte gesichert hat, doch wer war eigentlich der Mann an der Spitze des ostdeutschen Staates?
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Fünf Jahrzehnte, vier Institute, zwei Systeme: Das Zentralinstitut für Hochschulbildung Berlin (ZHB) und seine Kontexte 1964-2014
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Volksfeind im Arbeiter- und Bauernstaat
Mitte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts holte die UdSSR tief Luft, um den Endspurt beim Aufbau des Kommunismus anzutreten. "Die heutige Generation wird im Kommunismus leben". Die DDR unter Führung der SED folgte ihr im Rahmen ihrer MöglichkeitenIn der Landtechnik der DDR vollzog sich eine beschleunigte Entwicklung, die von den Forderungen der neuen Großbetriebe in der Landwirtschaft initiiert wurde. In den Wäldern Südbrandenburgs, die früher schon für geheime Projekte der Rüstungswirtschaft genutzt worden waren, tat sich wieder Geheimnisvolles. Im "WTZ für Landtechnik Schlieben" wurden in strenger Geheimhaltung Wunderwaffen geschmiedet
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Ein Blick in zwei Welten: Das Ende der DDR als Glücksfall der Geschichte (Edition DDR GESCHICHTE - Zeitzeugen)
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Walter Linse
Walter Linse ist die längste Zeit bekannt gewesen als das Opfer einer spektakulären Gewalttat: Am 8. Juli 1952 wurde er von gedungenen Berufsverbrechern vor seinem Haus in Westberlin niedergeschlagen, in ein Auto gezerrt und in rasender Fahrt in die DDR gebracht. Seitdem war er 'wie vom Erdboden verschluckt'. Der Fall löste im Westen eine beispiellose Empörung aus und bewirkte durch seine Zeichenhaftigkeit, dass Linse zu einer Ikone des Widerstandes gegen die SED-Diktatur wurde. Doch Linse war zu diesem Zeitpunkt bereits knapp 50 Jahre alt - die Frage, welche Rolle er im Nationalsozialismus spielte, drängt sich auf. Die vorliegende Biografie, die erstmals 2007 erschien und für die Neuausgabe durch zahlreiche neue Quellen ergänzt wurde, zeichnet Linses Werdegang von den Wurzeln in Chemnitz über sein Studium in Leipzig, die Tätigkeit bei der Industrie- und Handelskammer Chemnitz und beim Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen in Westberlin bis zu seiner postumen Rehabilitierung 1996 nach.
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Die Kriegsschuldfrage des Ersten Weltkriegs aus der Sicht der DDR-Historiker in den Jahren 1949-1968
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Überholt und eingeholt
Der Band versammelt politische Publizistik für den Sender Deutschlandradio, der nach der Wende 1994 aus dem ehemaligen RIAS-Berlin, dem Deutschlandfunk und dem ostdeutschen Deutschlandsender Kultur hervorgegangen ist. Den Leser erwarten Notizen zur Zeitgeschichte, dazu Besprechungen über Bücher. Zwei Kalenderblätter zu Jahrestagen für den Bayerischen Rundfunk runden die Sammlung ab.Überholt und eingeholt ist somit auch ein Buch über das Radio, das älteste Medium der Ruhestörung in Zimmerlautstärke. Es gilt das gesprochene Wort!
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Schluss mit der Fremdbestimmung
Die sehr persönlichen Erzählungen der Autorin fügen sich zu einem Familienporträt voller frischer Naivität, beginnendem Verstehen und Lebensmut zusammen. Sie berichtet von Ihrer Kindheit in der Mark Brandenburg, dem Leben in einer Pfarrei, dem Entstehen der DDR und davon, wie sich Freude, Hoffnung und Enttäuschung in der DDR anfühlen. Freiheitsdrang und Ausbruchversuche aus der starren Ostideologie führen sie nach einer lebensgefährlichen Flucht durch die Donau nach München. Aber auch hier findet sie in den 70er-Jahren nicht nur die große weite Welt, sondern auch Kleingeistigkeit und Nazimief. Dank ihres Berufs, der Liebe zu ihren Söhnen, Sport und einer erfüllenden Ehe liebt sie ihr Leben. Da bricht ein grausames Schicksal in Form einer Schlammlawine bei einem Jahrhundertunwetter über sie herein ...
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