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Irak-Krieg
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In dieser Kategorie: 69 Titel
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README.txt - Meine Geschichte
Die persönlichen, aufschlussreichen Erinnerungen einer der wichtigsten Aktivistinnen unserer ZeitIm Jahr 2010 veröffentlichte Chelsea Manning geheime Militärdokumente, die sie als Geheimdienstanalystin für die US-Armee im Irak auf der Speicherkarte ihrer Digitalkamera herausgeschmuggelt hatte. Die Armee klagte sie in zweiundzwanzig Punkten im Zusammenhang mit dem unerlaubten Besitz und der Verbreitung von geheimen Dokumenten an und verurteilte sie zu fünfunddreißig Jahren Militärgefängnis. Am Tag nach ihrer Verurteilung erklärte Manning ihre Geschlechtsidentität als Frau und begann die Transition. Im Jahr 2017 verkürzte Präsident Barack Obama ihre Haftstrafe, und Chelsea Manning wurde aus dem Gefängnis entlassen.In ihren Erinnerungen erzählt Manning von ihrem Einsatz für mehr institutionelle Transparenz und Rechenschaftspflichten der Regierung und von dem Kampf um ihre Rechte als Transfrau. Sie schildert ihre schwierige Kindheit, ihre Kämpfe als Heranwachsende, was sie dazu brachte, dem Militär beizutreten, und beschreibt den unbändigen Stolz, den sie auf ihre Arbeit hatte. Wir erfahren bisher unbekannte Details, wie und warum sie die Entscheidung traf, geheime Militärdokumente an WikiLeaks zu schicken, und welche Folgen dieses Handeln für sie hatte.Chelsea Mannings Memoiren zählen zu den eindrücklichsten Zeugnissen des digitalen Zeitalters.
Buch | Deutsch
1,99 €
22,00 €
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Mythos 9/11
Die Anschläge des 11.9.2001 dürften als das Jahrhundertverbrechen in die Geschichte eingehen. Wie aber kann es sein, dass auch nach zwanzig Jahren noch immer an der "offiziellen Wahrheit" festgehalten wird, obwohl bis heute die objektiven Unstimmigkeiten an dieser Version erdrückend sind? Die Kommission zur Klärung der Ereignisse legte einen Abschlussbericht vor, der einer staatsanwaltlichen Prüfung nicht standhält und von dem sich selbst die Kommissionsmitglieder distanziert haben. Bestsellerautor Mathias Bröckers zieht zum 20. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 eine ernüchternde Bilanz über unterdrückte Beweise und die Folgen, die der "War on Terror" bis heute weltweit nach sich zieht.
Buch | Deutsch
4,15 €
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4,83 €
18,00 €
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Spanish Empire - British Empire
Das Buch steht für das Ansinnen, Fragen und Antworten auf Ereignisse zu finden, die um das Jahr 1990 und heute in der Öffentlichkeit der größten Industriestaaten der Erde sich heftig zu Themen gestalten. Der Zerfall des sozialistischen Zentralismus der UDSSR und ihrer Satelliten DDR, Jugoslawien, etc. und die gesellschaftliche und individuelle Situation der Menschen drangen durch die Medien.Dieser wird gefolgt von der "Entspannungspolitik" beider Systeme des "Kalten Krieges" und dem "modernsten" Krieg 1991 am Persischen Golf. In der auch vielfältig geologischen Ansicht und Erinnerung der Christlichen Imperien, zuerst Spanien-Habsburg, das British Empire, Frankreich, USA, etc., spiegeln die Entdeckung und Eroberung "West-Indiens" und anderer Kolonialreiche die Kulturen und Rassen der Menschheit in den vergangenen 500 Jahren wieder.Das Buch erhebt mit aktueller Erzählung die mehr oder weniger historisch "wahrhaftig" geltenden Ereignisse, welche wieder und wieder als platte Muster erscheinen, durch anregende Erfragung auf die Bühne der Natur und des Geistes als Schöpfung Gottes. Der Autor
Buch | Deutsch
8,77 €
14,90 €
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Israel und der Iran nach dem Sturz des Shah-Regimes: Das Verhältnis beider Länder von 1979 bis 2014
Im Rahmen ihrer Untersuchung analysiert Gabriele Kappus ein Thema von fortwährender Brisanz: die Beziehungen zwischen Israel und dem Iran in einer Zeitraumbetrachtung von ca. 35 Jahren. Zeitlicher Ausgangspunkt ist der Sturz des Shah im Jahre 1979. Die Autorin stellt den Leserinnen und Lesern tragfähige Erklärungen für die Verhaltensmuster beider Staaten in drei verschiedenen Zeitabschnitten bis 2014 vor. Erkenntnisse aus dieser Analyse sind u.a.: Doktrinen werden zuweilen von Staaten auf den Kopf gestellt. In der internationalen Politik können Freunde über Nacht zu Feinden werden oder umgekehrt. Und im Beziehungsgeflecht zwischen dem Iran und Israel spielt ein dritter politischer Akteur eine herausragende Rolle.
Buch | Deutsch
26,24 €
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29,90 €
37,00 €
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Josef ...
In den ersten Jahren des zweiten Weltkriegs geboren, zog Josef später vom Süden des Landes in den Norden, um dort nicht nur eine andere Landessprache zu lernen. Nach einer weiteren Lehre hatte er größere und kleinere Arbeitsstätten im ganzen Bundesgebiet. Nach einer gesundheitlich bedingten Umschulung folgten mehrere interessante ereignisreiche Stationen in Ost und West. Auch in europäischen Krisengebieten 1993-1994 bis hin in den vorderen Orient. Historische Stätten wie die Felsenstadt Petra und Jerash in Jordanien, die älteste bewohnte Stadt Damaskus waren ebenso Stationen im Leben von Josef wie alte historische Stätten im Irak, der Stadt mit der traurigen Berühmtheit Abu Ghraib und der irakischen Hauptstadt Bagdad! Kalifornien als Urlaubsland hat Josef ebenso per Auto vom Süden den Pazifik entlang bis St. Monika und Los Angelos bereist wie Las Vegas in Nevada und den Grand Canyon in Arizona!
Buch | Deutsch
12,29 €
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State and Society in Iraq
The activities of ISIS since 2014 have brought back to centre stage a series of very old and very troubling questions about the integrity and viability of the Iraqi state. However, most analysts have framed recent events in terms of their immediate past and without the contextual background to explain their evolution. State and Society in Iraq moves beyond a short-sighted analysis to place the complex and contested nature of Iraqi politics within a broader and deeper historical examination. In doing so, the chapters demonstrate that beyond the overwhelming emphasis on failed occupations, cruel tyrants, ethnic separatists and violent religious fanatics, is an Iraqi people who have routinely agitated against the state, advocated for legitimate and accountable government, and called for inter-communal harmony.When, the authors maintain, the Iraqi people are given agency in the complex process of consent, negotiation and resistance that underpin successful state-society relations, the nation can move beyond patterns of oppression and cruelty, of dangerous rhetoric and divisive politics, and towards a cohesive, peaceful and prosperous future - despite the many difficulties and the steep challenges that lie ahead.
Buch | Englisch
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War der Irakkrieg 2003 ein Groupthink Phänomen? Entscheidungsprozesstheorie nach Irving L. Janis
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Region: USA, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Außenpolitik und Internationale Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird der Irakkrieg 2003 im Hinblick auf das Groupthink-Phänomen untersucht. Der US-amerikanische Sozial- und Forschungspsychologe Irving L. Janis erforschte eine Entscheidungsprozesstheorie und entwickelte das Groupthink- Modell. Hierbei hat er die Entscheidungsbildung innerhalb von Gruppen genauer untersucht. Janis stellt in seiner Theorie vor allem Fiaskos, resultierend aus politischen Fehlentscheidungen, in den Mittelpunkt. In einigen Fällen werden Entscheidungen politischer Führungskräfte in Krisensituationen fehlerhaft getroffen. Dabei passiert es, dass bei diesen Entscheidungen die möglichen Alternativen oder weitere Informationen zu wenig bis überhaupt nicht berücksichtigt werden. Wenn man in diesem Zusammenhang die politischen Entscheidungen in der amerikanischen Geschichte genauer betrachtet, kann man mehrere dieser fehlerhaften Entschlüsse finden. Beispiele hierfür sind die Geiselbefreiung in Teheran, der Korea-Krieg, die Invasion der Schweinebucht oder auch der Irakkrieg im Jahr 2003. Es kann sich hierbei die Frage gestellt werden, wie es denn sein kann, dass hohe politische Führungspersönlichkeiten mit ihrem Beraterkreis, der meist auch aus durchaus klugen Köpfen besteht, solche Fehlentscheidungen treffen können.
Buch | Deutsch
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Wieso schreitet die USA in Libyen ein und in Syrien nicht? Verhalten der USA im Zusammenhang mit Schutzverantwortung
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar Konzepte und Theorien der Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Syrien befindet sich seit 2011 im Bürgerkrieg. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. Im Gegenteil: Durch das Auftauchen des "IS" (Islamischer Staat) ist dem Assad-Regime und den - ohnehin zersplitterten - Rebellengruppen ein weiterer mächtiger Gegner erwachsen. Im Januar dieses Jahres wurde die Grenze von 200.000 Toten überschritten, dazu befinden sich inzwischen über 9 Mio. Syrer auf der Flucht vor diesem Krieg.Trotz dieser Zahlen und des anhaltenden Krieges hat es bisher keine humanitäre Intervention in Syrien gegeben. Anders war es dagegen in Libyen: Nachdem der dortige Diktator Gaddafi Aufstände niederschlug und u.a. der bevorstehende Angriff auf die Stadt Misrata und Gaddafis Äußerungen die Gefahren von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und der Verluste einer überaus großen Zahl an Menschen zeigten, intervenierte die NATO in Libyen, unterstützt von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar und gestützt auf die UN-Resolution 1973 des Weltsicherheitsrates, unter Berufung auf das Prinzip der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect, R2P). Dabei hätte eine humanitäre Intervention in Syrien womöglich mehr Menschenleben gerettet, als sie es in Libyen tat. Dass die Zahl geretteter Menschen ein geeignetes Maß für die Auswahl von Interventionszielen ist, zeigte Pattison. Diese Selektivität bei der Auswahl, wo interveniert wird und wo nicht, wirft unweigerlich die Frage nach den Gründen hierfür auf. Pattison bemängelte diese Selektivität der NATO-geführten Koalition, konnte in seinem Artikel "The Ethics of Humanitarian Intervention in Libya" aber keine Antwort geben. Dass vor allen Dingen die westliche Welt in Libyen intervenierte und in Syrien zwar nun die gemäßigten Oppositionellen unterstützt, die USA seit September 2014 auch aus der Luft den IS angreift, es jedoch zu keiner humanitären Intervention kam, bedarf einer Erklärung, die in der vorliegenden Arbeit erbracht werden soll. Die humanitäre Intervention in Libyen war die erste, die ausdrücklich mit der Schutzverantwortung gerechtfertigt wurde. Da dies auch bislang nur einmal so geschehen ist und der Krieg in Syrien andauert und noch immer nicht interveniert wird, wurden diese beiden Fälle ausgewählt, um untersucht zu werden.
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Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Unabhängigkeit der Kurden im Irak
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaft (Institut für Entwicklung und Frieden (INEF))), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Analyse zeigt auf, wie sich der Irak-Krieg von 2003 auf die Chancen kurdischer Unabhängigkeitsbestrebungen ausgewirkt hat. Die komplexen Strukturen und Entwick-lungen seit dem Irak-Krieg 2003 werden beschrieben und eingeordnet. Allerdings muss betont werden, dass der Fokus deutlich auf den inneren Entwicklungen im Irak beziehungsweise der KRI liegt und deshalb andere wichtige Faktoren wie etwa die außenpolitischen Voraussetzungen, die für die Unabhängigkeitsbestrebungen relevant sind, hier nicht näher untersucht werden.
Zunächst werden zur Einführung in die Thematik die Nachkriegszeit und die ethnisch-konfessionellen Auseinandersetzungen kurz beschrieben. Im dritten Kapitel fokussiert sich der Blick stärker auf die Kurden im Nachkriegs-Irak und mit welchen Schwierigkeiten und Her-ausforderungen sie konfrontiert wurden. Die kurdische Politik und die Stellung der kurdischen Autonomiezone innerhalb des Iraks werden zum Gegenstand gemacht. Am Ende werden die Auswirkungen des Irak-Kriegs auf die Möglichkeiten kurdischer Unabhängigkeit im Nordirak kurz bilanziert.
Der Irak-Krieg 2003 stellt für die kurdische Nationalgeschichte einen Epochenumbruch dar. Durch den Sturz der Baathdiktatur unter Saddam Hussein gelang es den Kurden ihre Isolierung in den 90er Jahren zu überwinden und ihre KRI (Kurdistan Region Irak) durch die irakische Verfassung von 2005 rechtlich abzusichern. Dadurch konnten die Kurden im Irak deutlich an Einfluss gewinnen und ihre Rechte zu jeder Zeit verteidigen. Der eingeführte Föderalismus im Nachkriegs-Irak verschaffte der kurdischen Region beträchtliche Autonomie-rechte, die von der KRG (Kurdistans Regionalregierung) seitdem voll ausgeschöpft werden.
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Die Vereinten Nationen und der Irakkrieg 2003. Untersuchung von Rechtfertigungsgründen und dem Einfluss auf das Völkerrecht
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 14 Punkte, Universität Augsburg, Veranstaltung: Seminar im Völker- und Europarecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich zuerst mit dem Friedenssicherungssystem der Vereinten Nationen unter geltendem Völkerrecht. In einem zweiten Schritt werden dann die vorgebrachten Rechtfertigungsgründe zum Eingreifen im Irak geprüft. Abschließend werden mögliche Folgen des Eingriffs auf Veränderungen im Völkerrecht und auf die Signifikanz der Vereinten Nationen erörtert.Am 20. März 2003 begann der sogenannte 3. Golfkrieg, als amerikanische und britische Truppen in den Irak einmarschierten. Trotz entschiedener Ablehnung eines gewaltsamen Eingreifens im Irak von Seiten Frankreichs, Deutschlands und Russlands. Obwohl sich im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, nach monatelanger, zäher Diskussion und wiederholten Überzeugungsversuchen seitens der USA und Großbritanniens, keine Mehrheit für einen militärischen Einsatz im Irak gewinnen ließ. Entgegen dem Einwand der drei ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates - China, Frankreich und Russland, die in einer gemeinsamen Erklärung, jeglichen Automatismus von Gewaltanwendung auf der Basis der Resolution 1441 ausschlossen, und die nachhaltige Zuständigkeit des Sicherheitsrats in der Irak-Frage betonten. Das amerikanisch-britische Eingreifen im Irak 2003 erfolgte ultimativ ohne eine Mandat des Sicherheitsrats. Mittlerweile besteht im Schrifttum weitestgehend Einigkeit darüber, sieht man von einigen divergierenden Ansichten meist angelsächsischer Autoren einmal ab, dass das Eingreifen im Irak 2003 völkerrechtswidrig war. Darüber sollte man jedoch nicht vergessen, dass die amerikanische und britische Regierung im Vorfeld über verschiedene Rechtfertigungsgründe versuchten, ihr Vorgehen im Irak völkerrechtlich zu legitimieren, wie hier gezeigt werden soll.
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Ist der Irak ein Failed State? Staatszerfall und Nation-Building unter Berücksichtigung der Rolle der Kurden
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Insitut), Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Irak ist ein failed state", "der Irak ist zerfallen". Diese oder zumindest ähnliche Aussagen finden sich reihenweise in der neueren wissenschaftlichen und journalistischen Literatur. Demnach heißt es, der Irak sei seit der Militärintervention der USA und ihrer Verbündeter im Jahr 2003 "zerfallen oder "fragil". Internationale Medien berichten seitdem kontinuierlich über desolate Zustände in dieser Region und bekräftigen somit die Wahrnehmung über ein "zerfallenes" Irak. Es stellt sich die grundlegende Frage: was ist ein failed state? Die Anschläge vom 11. September 2001 brachten das Thema erneut auf die politische Tagesordnung der internationalen Politik. "Zerfallene" oder "fragile" Staaten sind keine Neuerscheinung in Wissenschaft und Politik, auch wenn sich darüber streiten lässt, ob der 11. September 2011 in der Tat eine Zäsur in der internationalen Politik darstellte und dadurch sicherheitspolitische Wahrnehmungen dominierender Akteure maßgebend veränderte. Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen "zerfallener Staat" oder "fragile Staatlichkeit" rückte seit dem Anschlag von 2001 in den Fokus des Interesses der OECD-Staaten, die "fragile Staatlichkeit" als Gefahr für die internationale Ordnung deklarieren. Die vorliegende Arbeit soll die Theorie der failed states näher analysieren und den damit eng verbundenen Begriff der "fragilen Staatlichkeit" durchleuchten. Ein Problemfeld widmet sich zudem dem Nation-Building nach dem Irakkrieg im Jahr 2003. Beide Dimensionen sind insofern von Bedeutung, da sich die aktuelle politische Lage, aber auch historische Ereignisse auf diese Weise plausibilisieren lassen. Das allgemeine Erkenntnisinteresse der Arbeit wird auf die Volksgruppe der Kurden geworfen, der im Irak zahlenmäßig größten Minderheit, die jedoch unter dem Regime Saddam Husseins m
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Sicherheit, Terrorismus und Verantwortung. Essentially Contested Concepts in der Bundestagsdebatte zum Irakkrieg im Jahr 2003
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Cultures of War Discourse, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Debatte im deutschen Bundestag über den Irakkrieg im Jahr 2003.Von besonderem Interesse ist im Rahmen unserer Forschungsarbeit, wie wesentliche Begriffe des Diskurses aus den unterschiedlichen politischen Positionen verwendet wurden und welche Wirkung sie erzielen sollten. Daher erscheint nicht zuletzt die Betrachtung der Bundestagsdebatte als sinnvoll, da hier die mehrheitlichen geistigen Strömungen der Bundesrepublik in einem formellen Forum konkurrieren. Als zentral haben wir dabei die Begriffe Sicherheit, Terrorismus und Verantwortung erachtet, die auf quantitativer und qualitativer Ebene eine nicht zu vernachlässigende Rolle einnahmen und seitens der politischen Akteure heftig umstritten waren. Aus diesem Grund erscheint uns zur Erforschung unserer Fragestellung das Modell der "Essentially Contested Concepts" von Walter Bryce Gallie als geeignet, da es den Anspruch hat, die Kernbedeutung eines Begriffes und gleichzeitig die individuellen Nivellierungen durch verschiedene Individuen, die beispielsweise aus der Vertretung gewisser politischer Gruppierungen oder differenter persönlicher Wertvorstellungen heraus resultieren kann, zu erkennen.
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George H. W. Bushs Konzept der "new world order"
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: MAS "Programmatische Leitlinien und Stereotypen amerikanischer Außenpolitik - Von George Washington bis Barack Obama", Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Frage, inwieweit George H. W. Bushs Konzept der new world order und dessen Umsetzung im Kontext der Golfkrise und des Zweiten Golfkrieges tatsächlich die Begründung einer neuen Weltordnung darstellt. Bushs Vision stellt sich als einzigartige Konzeption dar, die den Beginn einer neuen Ära des Friedens, der Gerechtigkeit und der internationalen Zusammenarbeit nach Ende des Kalten Krieges skizzierte und den rhetorischen Kurs des Präsidenten zwischen Spätsommer 1990 und Mitte 1991 dominierte. Im Kern der Arbeit stehen daher drei Fragen: Wie und in welchem historischen Kontext vollzieht sich die rhetorische Konstruktion der new world order und worin bestehen ihre Kernelemente, Prinzipien und Motive? Wie wird die rhetorische Vision politisch umgesetzt? Begründet diese Umsetzung eine new world order und etabliert somit ein Modell zur Handhabung zukünftiger globaler Krisen?Der erste Teil der Arbeit hebt die politische Aufbruchsstimmung nach Ende des Kalten Krieges als Voraussetzung für die Entstehung der new world order hervor und verweist auf die historische Bedeutung der Golfkrise. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Entstehung des Konzepts anhand des rhetorischen Diskurses Bushs nachvollzogen sowie Leitmotive und Prinzipien der new world order identifiziert und analysiert. Anschließend stellen Teil drei und vier den Aufbau und Zusammenhalt der multinationalen Koalition, die Verhängung eines Embargos und wirtschaftlicher Sanktionen sowie die Hervorhebung und Involvierung der Vereinten Nationen als konkrete Umsetzungen der rhetorischen Zielsetzungen der new world order in den Mittelpunkt der Betrachtung. Schließlich werden im fünften Teil Tendenzen der Forschungsdebatte zu Bushs Konzept kritisch diskutiert und die Argumentationslinien zu einer Abschlussbewertung zusammengeführt.
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