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Dreißigjähriger Krieg
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In dieser Kategorie: 33 Titel
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Der Westfälische Frieden. Ein zweiter Religionsfrieden für das Reich?
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Der Westfälische Frieden 1648, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll ausgehend von der Untersuchung des Augsburger Religionsfriedens ein kurzer Überblick über die Entwicklungen innerhalb des Reichsverbandes gegeben werden, der in der Betrachtung und Auswertung der Religionsbestimmungen des Westfälischen Friedens endet. Infolge dieser vergleichenden Analyse beider Reichs(grund)gesetze sollen Kontinuitäten und Differenzen in der Entwicklung der religions- und damit auch verfassungsrechtlichen Gestaltung des Reiches aufgezeigt werden, was in der Diskussion mündet, ob und inwiefern der Westfälische Frieden eine Fortsetzung und Erweiterung der Augsburger Bestimmungen darstellt oder ob es sich um einen zweiten und damit "neuen" Religionsfrieden für das frühneuzeitliche Reich handelte, wobei die gewonnenen Erkenntnisse in einem knappen Ausblick überprüft werden sollen.Der Westfälische Frieden von Münster und Osnabrück beendete ein dreißigjähriges kriegerisches Ringen um Machtansprüche und Gewinnstreben zwischen den europäischen Dynastien und suchte einen erträglichen Konsens im Kampf um den wahren Glauben innerhalb des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, der bereits 150 Jahre vor den Friedensverhandlungen infolge der Reformation entbrannte, sich verschärfte und in einen Krieg mündete, der das Reich zum Schauplatz grausamer Kriegshandlungen machte, auf dem es während der Friedensverhandlungen bis zur Verkündigung des Friedens zu "kein[em] Nachlassen der Kampfanstrengung" kam, "ungeachtet der Erschöpfung der Menschen, zu deren Lasten gekämpft wurde."Neben territorialen Interessen und der angestrebten Machtausweitung der Reichsstände war es vor allem die Konfessionsfrage, die das Reich, seine Mitglieder und die ohnehin nicht mehr geschäftsfähigen Reichsinstitutionen entzweite und es trotz aller Kriegserschöpfung zu keinem Frieden kommen ließ. Dabei stand die unterschiedliche Auslegung und Geltung der Bestimmungen des Augsburger Religionsfrieden des Jahres 1555 im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen der konkurrierenden Anhänger der altgläubig-katholischen Konfession und der lutherisch-Augsburger Konfession.
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Zeitenwende und Vermögen. Chancen · Entscheidungen · Lebensqualität. Teil 1: Beständig ist allein der Wandel
Die Welt erlebt eine Zeitenwende. Nicht zum ersten Mal, auch wenn es uns so erscheint. Wir sind eingetreten in eine Phase der Krisen: Die Pandemie wird überschattet von einem neuen Ost-West-Konflikt um die globale Führung im 21. Jahrhundert. Überdies fällt die Welt aktuell in eine schwere Wirtschaftskrise, die Existenzgrundlagen und Weltbilder aus den Angeln hebt. Welche Gefahren kommen auf uns zu? Und welche Chancen eröffnen sich? Wie erlebten Menschen früherer Zeiten solche Umbruchszeiten und welche Muster lassen sich erkennen? Unsere zweiteilige Publikation möchte den Lesern Orientierung und Hilfestellungen für die nun angebrochene Zeit des fundamentalen Wandels bieten. Im Fokus steht dabei sowohl die Sicherung der materiellen Lebensgrundlagen (äußeres Vermögen) als auch die Entfaltung mentaler Stärke, um Umbruchszeiten proaktiv nutzen zu können (inneres Vermögen). Im 1. Teil ('Zeitenwende und Vermögen: Beständig ist allein der Wandel') schauen wir zunächst in die Vergangenheit und geben einen Überblick über vergleichbare Umbruchsphasen der letzten Jahrhunderte. Wiederkehrende Strukturen des Wandels werden dabei sichtbar und schaffen Orientierung. Vieles von heute erkennen wir dabei wieder und so eröffnet uns die Rückschau in der Gegenwart, was potenziell vor uns in der Zukunft liegt.Auf dieser Grundlage veranschaulichen wir dann im 2. Teil ('Zeitenwende und Vermögen: Chancen des Wandels') die großen gegenwärtigen und zukünftigen Trends in Gesellschaft, Ökonomie und Weltpolitik. Gefahren und Chancen können so ausgemacht und gewinnbringend verwandelt werden. Wie lässt sich die Zeitenwende konkret nutzen, um bisherige Grenzen zu überwinden? Welche Lösungsmethoden, Checklisten und To-Do-Listen gibt es, um selbst von dramatischen Entwicklungen noch persönlich und familiär zu profitieren? Zeiten des Umbruchs, ob familiär oder gesellschaftlich, stellen erhebliche mentale Herausforderungen dar. Beide Teile behandeln somit auch das Vermögen, Krisenzeiten mit geistiger Stärke zu meistern und dabei persönliche Potenziale zu entfalten. Außerdem geht es um die Frage, wie wir unser generationales Erbe und die Lebensbedingungen unserer Kinder gestalten, wenn wir die epochale Zeitenwende bewusst in den Blick nehmen.Die zweiteilige Publikation fordert Sie auf und hilft Ihnen konkret, das eigene Schicksal und das Ihrer Anvertrauten bewusst und beherzt in die Hand zu nehmen und über bisherige Grenzen hinaus zu dem Menschen zu werden, der bislang nur potenziell existiert und darauf wartet, in Erscheinung zu treten.
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Ein Vergleich zwischen Kompanie- und Kriegsrückkehrern bei der Wiedereingliederung in ihre Heimatgesellschaft
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Proseminar "Geld, Gott und Gewürze - Die Handelskompanien in der Frühen Neuzeit", Sprache: Deutsch, Abstract: Angestellter von Handelskompanien oder im Kriegsdienst tätig zu sein bedeutet, seine Heimat verlassen zu müssen. Welche Faktoren sind für eine gelungene Rückkehr entscheidend und wie wirken sich diese auf die Wiedereingliederung Betroffener in ihre Heimatgesellschaft aus? Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit den Gegebenheiten auseinander, die Einfluss auf die Reintegration in die Heimatgesellschaft von Handelskompanien- und Kriegsrückkehrern nehmen konnten. Anhand eines Vergleiches zwischen obigen beiden Gruppierungen sollen jene Gegebenheiten gegenübergestellt und so die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Wiedereingliederung herausgearbeitet werden. Wenn in der Hausarbeit die Begriffe "Kompanierückkehrer", "Angestellter einer Kompanie" oder ähnliche genannt werden, sind stets im Dienst gestandene Personen der Niederländischen Ostindien-Kompanie (VOC), Niederländischen Westindien-Kompanie (WIC), Britischen Ostindien-Kompanie (EIC) und Britischen Ostindien-Kompanie (BEIC) gemeint. Kommen Begriffe wie "Kriegsrückkehrer", "Kriegsveteran", "Soldaten" und "Söldner" zur Sprache, handelt es sich bei der Analyse um Angehörige des dreißigjährigen Krieges. Zudem wird in Kapitel 4.0 zwischen den Wiedereingliederungsaussichten von Kompanierückkehrern und Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges verglichen.
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Familien-Erinnerungen aus vergangenen Jahrhunderten
Von den Greueln und Nöten des Dreißigjährigen Krieges, wie sie ein einfacher Landpfarrer erlebte, bis zu den Reisetagebüchern eines Gymnasiallehrers, der 60jährig während der Sommerfrische in der Schweiz vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs überrascht wurde, von den Schwierigkeiten eines Dorfpfarrers im Konflikt zwischen katholischer weltlicher und evangelischer geistlicher Herrschaft im 18. Jahrhundert bis zu den Erlebnissen eines Forstmeisters im zaristischen Rußland des frühen 19. Jahrhunderts, von der ausführlichen Lebensbeschreibung eines Universitätsprofessors im 18. Jahrhundert bis zu Kindheitserinnerungen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, vom Zug eines Freiwilligenkorps, das im Rahmen der Befreiungskriege 1814 ausrückte, bis zu den Einsätzen eines Pioniergenerals in den russisch-türkischen Kriegen des 19. Jahrhunderts: Von alledem berichten Vorfahren der hohenlohisch-fränkischen Familie Ebert. Begonnen von Dr. Friedrich Ebert (1882-1971), wurde die Sammlung von Lebensberichten, Tagebüchern, Nachrufen, Archivalien und Würdigungsgedichten weitergeführt, ergänzt und herausgegeben von seinem Enkel. Ausführliche Orts- und Personenregister erschließen die vielfältigen Beziehungen in der damaligen Welt.
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Familien-Erinnerungen aus vergangenen Jahrhunderten
Von den Greueln und Nöten des Dreißigjährigen Krieges, wie sie ein einfacher Landpfarrer erlebte, bis zu den Reisetagebüchern eines Gymnasiallehrers, der 60jährig während der Sommerfrische in der Schweiz vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs überrascht wurde, von den Schwierigkeiten eines Dorfpfarrers im Konflikt zwischen katholischer weltlicher und evangelischer geistlicher Herrschaft im 18. Jahrhundert bis zu den Erlebnissen eines Forstmeisters im zaristischen Rußland des frühen 19. Jahrhunderts, von der ausführlichen Lebensbeschreibung eines Universitätsprofessors im 18. Jahrhundert bis zu Kindheitserinnerungen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, vom Zug eines Freiwilligenkorps, das im Rahmen der Befreiungskriege 1814 ausrückte, bis zu den Einsätzen eines Pioniergenerals in den russisch-türkischen Kriegen des 19. Jahrhunderts: Von alledem berichten Vorfahren der hohenlohisch-fränkischen Familie Ebert. Begonnen von Dr. Friedrich Ebert (1882-1971), wurde die Sammlung von Lebensberichten, Tagebüchern, Nachrufen, Archivalien und Würdigungsgedichten weitergeführt, ergänzt und herausgegeben von seinem Enkel. Ausführliche Orts- und Personenregister erschließen die vielfältigen Beziehungen in der damaligen Welt.
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Die Literatur der Reformation und die Reformation in der deutschsprachigen Literatur
Das Vorhaben des Verfassers ist es, in einer zweiteiligen Untersuchung einen Überblick zu vermitteln über die Literaturgeschichte der Reformation von 1517 bis 1600 und über die Verwendung der Motive 'Reformation' wie auch 'Luther' in der Literatur des Zeitraums vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Als Textgrundlage hierfür dient das Schrifttum der Reformatoren, der Autoren der Gegenreformation sowie das dichterische und erörternde der Reformationsära und der Folgejahrhunderte. Das wichtigste Ergebnis ist, daß die Autoren der Reformation die Geschichte von Christus als nachrangiges historisches Faktum werten, um der Erkenntnis willen, Jesus sei 'ein intrapsychisches Ereignis', das sich in der Seele jeder Gläubigen und jedes Gläubigen noch jederzeit wiederholen könne.
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Der Schwedenkrieg
Gesammelte Texte verschiedener Autoren, aus dem 20., 19., und 17. Jhd. zum Dreissigjährigen Krieg in Memmingen und deren Umgebung. Edierte Fassung mit Worterläuterungen, um die Lesbarkeit der Texte für den Leser flüssiger zu halten.
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Caspar Heinrich von Bernstedt zu Jesuborn. Kurfürstlich Sächsischer Offizier während des Dreißigjährigen Krieges
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, , Sprache: Deutsch, Abstract: Caspar Heinrich von Bernstedt wurde am 20. Oktober 1583 in Jesuborn geboren. Sein Vater war Volkmar von Bernstedt, seine Mutter Agnes, geborene von Watzdorf. Am 4. Juli 1611 heiratete er Agnes von Wurmb. Ihre Kinder waren Maximilian und Anna Sophia.Wie viele Angehörige seines Standes schlug auch Caspar Heinrich eine militärische Laufbahn ein. Sein militärischer Werdegang, insbesondere als kurfürstlich sächsischer Kavallerie Offizier von 1619 bis zu seiner Verwundung in der Schlacht bei Breitenfeld am 17.September 1631 soll in diesem Artikel näher behandelt werden. Einige interessante Details dazu finden wir in der Leichenpredigt gehalten am 1.März 1632 in Jesuborn Als kursächsischer Offizier der Kavallerie nahm Caspar Heinrichs sowohl an den Kampfhandlungen in der Lausitz 1620 bis 1622 als auch an der Schlacht bei Breitenfeld 1631 teil. Roland Sennewald beschreibt in "Das Kursächsische Heer im Dreißigjährigen Krieg" unter anderem beide Ereignisse, woraus sich Rückschlüsse auf die Beteiligung der Kompanie Caspar Heinrichs ziehen lassen. Darauf wird weiter unten einzugehen sein.
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29,90 €
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Böhmen unter den Habsburgern zwischen 1555 und 1618
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Historisches Seminar), Veranstaltung: Der Dreißigjährige Krieg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema "Böhmen unter den Habsburgern zwischen 1555 und 1618", betrachtet nicht nur einen kleinen Ausschnitt der Geschichte eines Landes, sondern ihm kommt darüber hinaus auch eine wesentliche Bedeutung in der europäischen Geschichte zu.Zum einen stellt es exemplarisch die Konflikte dieser Zeit dar: die konfessionellen zwischen Protestanten und Katholiken, bzw. die zwischen Kaiser, König und dem nach Freiheit strebenden Volk. Diese spitzen sich immer weiter zu und gipfelten schließlich in einem Religionskrieg.Zum anderen lässt sich an diesem Thema sehr gut die Eskalation der Konflikte darstellen, die am 23. Mai 1618 schließlich zum Prager Fenstersturz führten, bei dem zwei königliche Statthalter aus einem Fenster der Prager Burg Hradschin geworfen wurden und der allgemein als Beginn des Dreißigjährigen Krieges verstanden wird.Daher möchte ich in dieser Hausarbeit die genannten drei Punkte in der Skizzierung dieser Periode besonders hervorheben.
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Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
Friedrich Schillers Beschreibung des Dreißigjährigen Krieges, Nachdruck des Originals von 1824.
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Ebenen der Gewalt im Dreißigjährigen Krieg
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität zu Köln (Historisches Institut), Veranstaltung: Der Dreißigjährige Krieg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Dreißigjährigen Krieg werden vor allem Stadtbrände, verwüstete Dörfer, Raub, Mord, Vergewaltigungen, Hexenverfolgung, Unterdrückung, Pest, Tod und Zerstörung assoziiert. Für Zeitgenossen und nachfolgende Generationen war die Zeit zwischen 1618 und 1648 eine bis dato nie da gewesene Konzentration von Gewalt, die erst durch die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts überboten wurde. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Begriff Gewalt hat zwar "Konjunktur", der Begriff bleibt allerdings weiterhin extrem unscharf. Gewalt bezeichnet in der Regel keine Brutalitäten und Gräueltaten, sondern dient als Bezeichnung für ein allgemeines, oft politisches Macht- oder gar "Drohpotential". Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich allerdings mit der Gewalt als physischen und symbolischen Akt wider den Menschen im Kontext des Dreißigjährigen Krieges. Dabei wird nur kurz auf den Unterschied zwischen legitimer und illegaler Gewalt eingegangen, da der Fokus auf den verschiedenen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen, auf denen Gewalt passiert, liegt.Interessant in diesem Zusammenhang sind die vielen unterschiedlichen Ebenen, auf denen die Menschen der Gewalt ausgesetzt wurden. In der folgenden Arbeit wird der Versuch unternommen, diese Ebenen voneinander zu trennen und zu beleuchten. Da die Gewaltebenen an den Menschen, bzw. dessen Beruf, Stand und Klasse gekoppelt sind, ist es sinnvoll diese Ausarbeitung in drei größere Abschnitte zu unterteilen. Zunächst wird die zentrale Gruppe des Krieges, das Militär, dargestellt. So kann man zwischen Gewalt im Gefecht und innermilitärischen Disziplinarmaßnahmen unterscheiden. Ähnlich verhält es sich im Kapitel der zivilen Gewalt, bei der man zwischen den alltäglichen Auseinandersetzungen im Wirtshaus und den Aufständen der Bauern gegenüber dem Militär klare Grenzen ziehen kann. Im Konfessionskrieg darf dann natürlich nicht die Gewaltausübung der verschiedenen Bekenntnisrichtungen außer Acht gelassen werden, die sowohl auf physischer als auch auf symbolischer Ebene ausgeübt wurde. An dieser Stelle ist anzumerken, dass es in dieser Arbeit weniger auf die Motivation hinter den Ausübungen von Gewalt, sondern viel mehr um eine Entwirrung der verschiedenen, oftmals ineinander verwobenen und sich gegenseitig bedingenden Ebenen der Gewaltausübung geht. Unter Gewalt wird vor allen Dingen die Anwendung physischen Zwangs gegenüber dem Menschen verstanden.
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Deutsche Geschichte im Zeitalter der Gegenreformation und des Dreißigjährigen Krieges (1555-1648)
Nachdruck des Originals von 1895.
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