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DDR
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In dieser Kategorie: 91 Titel
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Wir sind die anderen
Was zeichnet Medienakteure mit DDR-Sozialisation aus? Wählen sie andere Themen, andere Begriffe, andere Ausdrucksmittel oder gibt es keine Unterschiede mehr zwischen Ost und West? Und wenn doch: Sollten wir sie dann nicht zu überwinden versuchen, anstatt dem Ost-Blick auf den Grund zu gehen? Die Befunde des Projekts Medienmenschen aus dem Forschungsverbund "Das mediale Erbe der DDR" lassen den Schluss zu, dass es an der Zeit ist, den Ost-Medienmenschen zuzuhören. Ihre Biografien, ihre Erfahrungen, ihre Perspektiven können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Ursachen für schwindendes Medien- und Demokratievertrauen zu verstehen. Denn mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall haben sich durch den größeren zeitlichen Abstand und innenpolitische Entwicklungen - nicht zuletzt die Wahlerfolge der AfD in Ostdeutschland - die Diskursräume geöffnet. Persönliche DDR-Erfahrungen können nun differenzierter in die eigene Erzählung eingebettet und interpretiert werden - auch mit einer positiven Konnotation, etwa wenn es um Kindheitserlebnisse, das Bildungs- oder das Sozialsystem geht. In der Auseinandersetzung mit der Corona-Thematik zeigte sich deutlich: Die befragten Medienmenschen bewerten die Einschränkungen durch die Pandemie-Maßnahmen in vielen Fällen vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen mit Meinungslenkung und Freiheitsentzug während der DDR-Zeit.Ausgangspunkt der empirischen Untersuchung ist ein denkbar weiter Medienbegriff, der den klassischen Journalismus genauso einschließt wie Buch, Film, Musik, Fotografie oder Theater und Kleinkunst. Die Materialbasis umfasst biografische Interviews und Werkanalysen. Für das Buch wurden 20 besonders interessante Gespräche ausgewählt und durch zusätzliches Material so kontextualisiert, dass eine Gesamtschau möglich wird. Das wichtigste Ergebnis: Die DDR-Vergangenheit bricht die professionelle Ebene. Ostdeutsche Autoren, Musiker oder Kabarettisten haben einen anderen Blick auf die Gegenwart als ihre westdeutschen Kollegen. Dabei wirken Diktatur- und Transformationserfahrung wie ein Brennglas: Die meisten Interviewten sind sich der wirklichkeitsbildenden Rolle von Medienangeboten bewusst und plädieren für einen offenen Diskurs ohne Meinungskorridore. Lange Zeit war der Stellenwert ost-sozialisierter Medienmenschen im erinnerungskulturellen Diskurs gering. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sie ernst zu nehmen.
Buch | Deutsch
12,14 €
37,00 €
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Die DDR-Geschichtswissenschaft auf dem Weg zur deutschen Einheit
'Die Arbeit leistet einen interessanten und überzeugenden Beitrag zur Geschichte der Geschichtsschreibung, der politischen Kultur und der geistigen Grundlagen der DDR. Was sie als Problem der Historiographie und des Geschichtsbildes eindringlich analysiert, ist ein fundamentales Problem der DDR gewesen, an dem sie am Ende gescheitert ist: eine eigene eigenständige Identität als separater Staat mit besonderer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung legitimieren zu müssen und doch gleichzeitig mit dem zweiten - stärkeren - deutschen Staat die nationale Grundlage gemeinsam zu haben. Brinks zeigt, daß die Geschichte, wissenschaftlich betrieben, sich letztlich nicht zur gewünschten DDR-Identitätsproduktion instrumentalisieren ließ, sondern - falls nicht offene Verzerrungen in Kauf genommen werden sollten - immer deutlicher auf das ganze ¿Erbe¿ verwies, das beiden deutschen Staaten gemeinsam war ... Brinks forschte und schrieb, als die DDR noch bestand. Ihr unverhofft schnelles Aufgehen in der BRD läßt seine Forschung in neuem, besonders interessantem, bestätigendem Licht erscheinen.'Jürgen KockaUnveränderter Nachdruck
Buch | Deutsch
8,15 €
99,00 €
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Unsere Zeit in Gedanken gefasst
Eine individuelle Geistesgeschichte der DDR: Peter Schwartzes Aufzeichnungen erlauben konkrete Einblicke in den Gedankenaustausch zwischen Oberschülern in der sowjetischen Besatzungszone in der Nachkriegszeit und zwischen Studenten in den ersten Jahren der DDR. Die thematische Breite und inhaltliche Tiefe seiner Notizen und Vortragsmanuskripte aus der Zeit als Arzt, Wissenschaftler, Hochschullehrer und Volkskammerabgeordneter illustrieren die Komplexität und Kreativität des zunehmenden beruflichen und gesellschaftlichen Engagements und der Verantwortung des Autors. Der Reiz dieser Textsammlung als zeithistorische Quelle liegt in ihrer Authentizität. Sämtliche Texte sind vollständig und unverändert in Zusammenstellung und Inhalt abgedruckt und damit frei von späteren Eingriffen. Damit ist "unsere Zeit in Gedanken gefasst", so wie sie gewesen ist.
Buch | Deutsch
29,90 €
59,80 €
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19,25 €
24,00 €
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Systemtheorie. Planwirtschaft und Komplexität. Die DDR mit Niklas Luhmann konfrontiert
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Soziologie), Veranstaltung: Figuren des Sozialen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Sozialismus geht mit seiner Planwirtschaft davon aus, Entscheidungen könnten zum Wohle Aller zentral durch die Politik getroffen werden. Wie funktioniert Planwirtschaft in einer komplexen Gesellschaft, die doch eigentlich nicht planbar ist, sondern sich spontan und zufällig weiterentwickelt? Die Arbeit untersucht, wie eine Planwirtschaft theoretisch und praktisch an solche Probleme herangehen sollte und warum dies nicht funktionieren konnte.
Buch | Deutsch
13,15 €
15,95 €
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98,00 €
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Winter im Sommer - Frühling im Herbst
Der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen RevolutionärsEine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied.Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt.
Buch | Deutsch
19,18 €
24,00 €
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Schleichende Entfremdung?
Deutschland und Italien sind durch eine lange und wechselvolle Geschichte verbunden. Nach Allianzen, Kriegen mit- und gegeneinander sowie der brutalen Besetzung der Apenninhalbinsel durch die Streitkräfte des Dritten Reichs schienen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern endlich ein glückliches Gleichgewicht im Zeichen der europäischen Integration gefunden zu haben. Der Fall der Berliner Mauer, der Zusammenbruch des Ostblocks und die Vereinigung der beiden deutschen Staaten im Oktober 1990 führten jedoch zu einer grundlegenden Neuordnung des politischen Koordinatensystems in Europa, in dem das Gewicht Deutschlands auch gegenüber Italien wuchs. Seither reißen die Warnungen vor einer schleichenden Entfremdung nicht mehr ab. Der vorliegende Band liefert eine Bestandsaufnahme der bilateralen Beziehungen und versucht eine Antwort auf die Frage, wie es um das Verhältnis zwischen Deutschland und Italien wirklich bestellt ist.
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Ein bayerischer Kommunist im doppelten Deutschland
Ernst Schumachers Leben vollzog sich jenseits gängiger Schablonen. In Bayern geboren (1921) und aufgewachsen, ab 1949 überzeugter Kommunist, siedelte er 1962 dauerhaft in die DDR über. Dort machte er sich als Brechtforscher, Hochschullehrer und Theaterkritiker einen Namen. Trotzdem verließ ihn das Heimweh nach Bayern nie. Schumacher hat stets gesamtdeutsch gedacht und die Teilung Deutschlands kritisiert - auch als Honecker sie akzeptierte. Zugleich hatte er stets die außereuropäische Welt im Blick - besonders das aufsteigende China. Ernst Schumachers autobiographische Aufzeichnungen aus fünf Jahrzehnten sind ein eindrucksvolles Dokument erlebter und erlittener Geschichte.
Buch | Deutsch
25,18 €
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