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Produktinformationen "Universalistisches Ideal und koloniale Kontinuitäten"

Mit der Unabhängigkeit Algeriens im Jahr 1962 verließen nicht nur eine Million europäische Siedler das Land in Richtung Frankreich, sondern auch etwa 85 000 'harkis': Muslime, die während des Krieges insbesondere als Hilfssoldaten die französische Armee unterstützt hatten. Kamen die 'harkis' als 'Verräter an der algerischen Nation', als 'gleichberechtigte französische Staatsbürger' und somit als Repatriierte, oder waren sie als Flüchtlinge anzusehen? Anna Laiß analysiert die von unterschiedlichen Fremdbildern geprägten Kontroversen sowie die damit verbundene schwierige Suche der 'harkis' und deren Nachkommen nach ihrem Platz in der Französischen Republik. Sie zeigt das Spannungsfeld zwischen universalistischem Ideal und kolonialen Handlungs- und Denkweisen auf, die sich in dem weit über die Dekolonisation hinausreichenden Untersuchungszeitraum in den Debatten um Integration und koloniale Erinnerungen wiederfinden.

Untertitel
Die 'harkis' in der Fünften Französischen Republik

H | B | T | Gramm
241 mm | 160 mm | 42 mm | 1.048 kg

Erscheinungsjahr
2021

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Heidelberg University Publishing

ISBN-10
3968220633

ISBN-13
9783968220635

Autor
Laiß, Anna

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
528

Themen
Geschichte, Geschichte

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Universität Heidelberg / Universitätsbibliothek, ub@ub.uni-heidelberg.de

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