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Spätmittelalter
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In dieser Kategorie: 57 Titel
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Narratologie und Geschichte
Am Beispiel der spätmittelalterlichen schottischen Historiografie entwickelt Davina Hachgenei einen neuen methodischen Zugriff für die Geschichtswissenschaften: Sie wendet eine narratologische Methode auf historische Quellen - The Bruce und Scotichronicon - an und ergänzt damit die klassische Hermeneutik um einen analytischen Zugang. Gleichzeitig kontextualisiert sie die theoretischen Grundlagen und trägt damit zur Neuausrichtung der narratologischen Theorie in der Kulturwissenschaft bei: eine Statusklärung der Narratologie als Theorie und Methode für die Geschichtswissenschaft.
Buch | Deutsch
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Soteriologie in der spätmittelalterlichen Theologie
Das 14. und 15. Jahrhundert wurde im Abendland in vielfacher Hinsicht (Politik, Religion, Wissenschaften, technische Innovation) als Zeit eines definitiven Umbruchs erlebt. Nur radikale Kategorien wie die der Erneuerung z. B. in der via moderna oder in Renaissance und Humanismus, aber auch der Apokalypse und der Weltentsagung schienen diese Veränderungen ansatzweise beschreiben zu können. Keine Frage ist, dass die Menschen in einer solchen Zeit umso intensiver die Frage nach dem Heil stellten und theologische Soteriologie verstärkt in religiöse Praxis umsetzten. Die Frage nach der Erlösung stand bisher in den vielen Untersuchungen zum späten Mittelalter nicht im Vordergrund. Doch welche Rolle spielte die Frage nach dem Heil und wie gestaltete sich diese Frage unter den Konstellationen jener Zeit in entsprechenden Theorien aus? Wie ging diese Zeit mit dem theologischen Erbe um und welche Impulse für die religiöse Praxis zog sie aus ihm? Neun Aufsätze samt Forschungsüberblick geben Einblick in das soteriologische Denken des Spätmittelalters in Mystik, Schriftauslegung, Universitätstheologie und zahlreichen weiteren Kontexten. Der Band verfolgt so Themen und Motive der Vorgängerbände "Soteriologie in der frühmittelalterlichen Theologie" und "Soteriologie in der hochmittelalterlichen Theologie" weiter und beschließt das 2019 gestartete und von zahlreichen Autorinnen und Autoren mitgetragene Unternehmen, einen breiten Einblick in das Erlösungsdenken des Mittealters vorzulegen.Der Band enthält Beitäge von Michaela Bill-Mrziglod, Peter Bruns, Sigrid Müller, David Johannes Olszynski, Viki Ranff, Cornelius Roth, Ulli Roth, Matteo Vinti und Andreas Zecherle.
Buch | Deutsch
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Kreuzzug als Selbstbeschreibung
Die Geschichte der Valois-Herzöge von Burgund kann aus der Retrospektive zu einer Gegenüberstellung von modernen und mittelalterlichen Elementen dieser Herrschaftsbildung verleiten. Insbesondere die Kreuzzugspläne Philipps des Guten (1419-1467) erscheinen vor dieser Folie wie das letzte Aufblühen einer mittelalterlichen Kultur, die nicht recht zum klassischen Narrativ eines 'burgundischen Staates' passen will. Statt in Philipp aber einen Don Quijote des 15. Jahrhunderts oder den Vorläufer des 'letzten Ritters' Maximilian zu sehen, untersucht die Studie seine Kreuzzugsprojekte als Bestandteil einer burgundischen Statuspolitik: Die ostentative Bereitschaft zur Verteidigung des Glaubens erlaubte der jungen Dynastie, eine Höherrangigkeit im Kreis der europäischen Fürsten zu beanspruchen. Zur Analyse des burgundischen Kreuzzugsdiskurses stützt sich die Arbeit auf drei Traktate des Jean Germain (¿ 1461), die er als Kanzler des Ordens vom Goldenen Vlies verfasste. Methodologisch betritt sie dabei Neuland, indem eine sequenzanalytische Methode der rekonstruktiven Sozialforschung mit einer diskursanalytischen Perspektive verbunden und zur Untersuchung spätmittelalterlicher Handschriften herangezogen wird.
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Schwarze Madonnen
Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder kennt das menschliche Bedürfnis durch den Besuch eines gewissen Ortes einem Menschen näher zu sein, wie etwa das Haus von Goethe in Weimar oder von Schiller in Marbach zu besuchen. So verhält es sich auch im sakralen Bereich mit Stätten, an denen die Jungfrau Maria Wunder vollbracht haben soll. Diese sogenannten Gnaden- oder Kultbilder, die häufig die Muttergottes mit Kind abbilden, sind insbesondere in Wallfahrtskirchen, Kapellen oder bestimmten heiligen Orten zu finden. Bekannt, und allgemein akzeptiert, sind die Bildwerke der Muttergottes von der Romanik bis etwa zum Barock, deren Inkarnat eine helle oder polychrome Fassung aufweist.Eine besondere Aufmerksamkeit wird den sogenannten Schwarzen Madonnen beigemessen, deren Hautfarbe braun oder sogar schwarz ist. Durch ihre außergewöhnliche Färbung und prunkvolle Inszenierung, ziehen sie Gläubige aus aller Welt an und waren Auslöser von zahlreichen Wallfahrten, die noch heute im großen Rahmen praktiziert werden. Auch erlangten sie durch prominente Würdenträger eine besondere Verehrung und wurden in einigen Ländern sogar zu National- oder Regionalheiligen hochstilisiert. Weshalb ist die abendländische Madonna schwarz, und warum üben gerade diese schwarzen Bildwerke eine besondere Faszination auf die Gläubigen aus? Diese Frage wurde von der kunsthistorischen Forschung bislang unzureichend beantwortet und soll daher in dieser Arbeit analysiert und kritisch beleuchtet werden.
Buch | Deutsch
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Pepysian Meditations on the Passion of Christ
The Middle English prose 'Pepysian Meditations on the Passion of Christ' (PMPC) survives uniquely in Cambridge, Magdalene College, MS Pepys 2125 and has not previously been published. It is one of several Middle English translations of the Passion sequence of the pseudo-Bonaventuran Latin 'Meditationes Vitae Christi' (MVC). This part of the MVC circulated independently and in this form is known in modern scholarship as the 'Meditationes de Passione Christi' (MPC). The editors argue that although the Middle English version in Pepys 2125 followed the model of the MPC, it is probable that the translation derives directly from a recension of the MPC. Although the translator handles the original with a degree of freedom, the text is not indebted to other sources. The Introduction includes an extensive description of the manuscript which is a late medieval devotional miscellany, and a detailed account of the language of the PMPC. It also addresses the textual tradition out of which the PMPC grew and the work of the translator. The edited text is followed by a commentary, glossary and bibliography.
Buch | Englisch
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Mechthild und das "Fließende Licht der Gottheit" im Kontext
Buch | Deutsch
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Text
Das Repertorium Germanicum wertet die Kanzlei- und Kammerregister der Kurie im Hinblick auf Personen und Institutionen des Deutschen Reiches aus und macht diese der Öffentlichkeit zugänglich. Im vorliegenden Band zum Pontifikat Sixtus' IV. (1471-1484) sind aus rund 580 Registerbänden verschiedener kurialer Behörden über 37.000 Urkunden und Registereinträge zusammengeführt worden. Aus diesem weitgehend unikalen römischen Archivmaterial entsteht das facettenreiche Bild der spätmittelalterlichen Kirche in ihren religiösen und kanonisch-rechtlichen Grundlagen, ihren wirtschaftlichen Mechanismen, ihren personellen Netzwerken, ihren territorialen und dynastischen Bezügen sowie ihren politischen Ambitionen, ihrem spirituellen Profil und ihren Alltagsrealitäten.
Buch | Deutsch
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Regesten zu den Briefregistern des Deutschen Ordens III: die Ordensfolianten 5, 6 und Zusatzmaterial
gebunden
Buch | Deutsch
20,37 €
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Karl IV. Königsmacht im spätmittelalterlichen Böhmen
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,7, Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar "Herrscherliche Machtausübung im Hochmittelalter", Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befaßt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen königlicher Machtausübung im Böhmen der Jahre 1346 bis 1378. Der Regierungsantritt König Karls IV. markiert eine Zäsur in der Politik der Luxemburger, denn anders als sein Vater König Johann von Böhmen bestimmte Karl das Land um die Moldaustadt Prag von vornherein zum Stützpunkt seiner Machtstellung als deutscher König und Kaiser. Die Traditionen dieses Landes waren dabei von eigenartiger Zwiespältigkeit: Böhmen, vor kurzer Zeit noch an der Peripherie des Reiches gelegen, war unter den Przemyslidenkönigen Schauplatz von Zentralisierungsansätzen gewesen, wie sie kein anderes Territorium im Reich erlebt hatte. Zugleich hatte sich in Gestalt der hohen Adligen ein Machtfaktor herangebildet, der unter Karls Vorgängern, aber auch noch unter ihm selbst zum Stolperstein der Zentralisierung wurde.
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Geschworenengerichte im England des Spätmittelalters
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 1, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit wird die Zusammenstellung und Arbeit der Geschworenengerichte im England des Spätmittelalters untersuchen. Dabei wird sich die Untersuchung hauptsächlich auf John Fortescues Fürstenspiegel "On the Laws and Governance of England" stützen.Zunächst wird dementsprechend die Textgattung der Fürstenspiegel genauer betrachtet und eingeführt werden, wobei sowohl die historische Entwicklung als auch Funktion und Bedeutung Gegenstand der Untersuchung sein werden.Im Anschluss wird die Hausarbeit eine grobe Einordnung in den historischen Kontext vornehmen. Ein Vergleich mit dem kontinentalen Recht wird die Sonderstellung des englischen Rechtssystems im Spätmittelalter verdeutlichen.Anschließend sollen zunächst das Amt des Sheriffs porträtiert und anschließend die Verfahren zur Zusammenstellung und Urteilsfindung einer Jury in England im Spätmittelalter analysiert werden.Abschließend werden Stärken und Probleme der Geschworenengerichte anhand der gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst.
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Der Sodomiter und die Optimierung seiner Verfolgung in Venedig
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität Hamburg (Geschichte des Mittelalters), Veranstaltung: Sodomiter (Homosexuelle) in spätmittelalterlichen Städten, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis1. Einleitung2. Zum Begriff "Sodomiter"2.1. Strafrechtlicher Überblick2.2. Terminologie, "Synonyme", Praktiken3. Verfolgung in Venedig3.1. Sozialstruktur der Opfer3.2. Motivation der Verfolger-Selbstverständnis der Opfer4. Institutionalisierung und Strafen4.1. Rechtsordnung - Anzeige, Anklage und Prozess5. FazitLiteraturverzeichnisDie Verfolgung beziehungsweise der Ausschluss oder die Diskriminierung von Menschen, die andersartig sind oder denen Andersartigkeit nachgesprochen wird, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Waren es in der Antike im wesentlichen noch Stammes-, Staats- oder Ständezugehörigkeiten die Menschen voneinander abgrenzten, so trat mit der Entstehung und Etablierung der ersten monotheistischen Religionen eine weitere Instanz zur Legitimation von Verfolgung hinzu. Auf kollektiver Ebene sind solche Regelementierungen sicher notwendig und als dem Chaos vorbeugend gut zu bewerten, jedoch nicht innerhalb des privaten Sektors. Durch die religiöse Durchdringung der Gesetzgebung, also ein theologisch-juristisches Zusammenwirken, fand eben jenes statt. Der Grund ist jedoch primär nicht der Glauben, sondern die Institution, welche einen absolutistischen Glaubens- beziehungsweise Machtanspruch stellt und kategoriales Denken in Form von "falsch" und "richtig" implementiert. Die Verfolgungen von Randgruppen im Mittelalter im europäischen Raum sind ein gutes Beispiel für eine Instrumentalisierung von Glauben für die Zwecke der Institution. Die sogenannten "Sodomiter" waren eine von jenen Gruppen, die wegen ihrer sexuellen Vorlieben oder auch Andersartigkeit im Mittelalter verfolgt wurden. Im ersten Teil soll der Terminus "Sodomiter" oder den der "sodomitischen Sünde" konkretisiert werden. Hierzu gilt es die Herkunft zu klären und die verbotenen Praktiken sowie synonym Verwendete Begrifflichkeiten zu nennen. Ebenso soll ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Sodomiterverfolgung von der Spätantike bis zum Ende des 13. Jahrhunderts gegeben werden. Am Beispiel der venezianischen Sodomiterverfolgung sollen im zweiten Teil die Praktiken der Verfolgung sowie das Wesen der Sodomiter im 14. und 15. Jahrhundert veranschaulicht werden um, der Frage nachzugehen, ob von einer Optimierung des Verfolgungsprozesses gesprochen werden kann. Die venezianischen Quellen lagen lediglich in übersetzter, teils komprimierter Form vor.
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