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Spätmittelalter
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In dieser Kategorie: 13 Titel
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Soteriologie in der spätmittelalterlichen Theologie
Das 14. und 15. Jahrhundert wurde im Abendland in vielfacher Hinsicht (Politik, Religion, Wissenschaften, technische Innovation) als Zeit eines definitiven Umbruchs erlebt. Nur radikale Kategorien wie die der Erneuerung z. B. in der via moderna oder in Renaissance und Humanismus, aber auch der Apokalypse und der Weltentsagung schienen diese Veränderungen ansatzweise beschreiben zu können. Keine Frage ist, dass die Menschen in einer solchen Zeit umso intensiver die Frage nach dem Heil stellten und theologische Soteriologie verstärkt in religiöse Praxis umsetzten. Die Frage nach der Erlösung stand bisher in den vielen Untersuchungen zum späten Mittelalter nicht im Vordergrund. Doch welche Rolle spielte die Frage nach dem Heil und wie gestaltete sich diese Frage unter den Konstellationen jener Zeit in entsprechenden Theorien aus? Wie ging diese Zeit mit dem theologischen Erbe um und welche Impulse für die religiöse Praxis zog sie aus ihm? Neun Aufsätze samt Forschungsüberblick geben Einblick in das soteriologische Denken des Spätmittelalters in Mystik, Schriftauslegung, Universitätstheologie und zahlreichen weiteren Kontexten. Der Band verfolgt so Themen und Motive der Vorgängerbände "Soteriologie in der frühmittelalterlichen Theologie" und "Soteriologie in der hochmittelalterlichen Theologie" weiter und beschließt das 2019 gestartete und von zahlreichen Autorinnen und Autoren mitgetragene Unternehmen, einen breiten Einblick in das Erlösungsdenken des Mittealters vorzulegen.Der Band enthält Beitäge von Michaela Bill-Mrziglod, Peter Bruns, Sigrid Müller, David Johannes Olszynski, Viki Ranff, Cornelius Roth, Ulli Roth, Matteo Vinti und Andreas Zecherle.
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Mechthild und das "Fließende Licht der Gottheit" im Kontext
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Karl IV. Königsmacht im spätmittelalterlichen Böhmen
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,7, Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar "Herrscherliche Machtausübung im Hochmittelalter", Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befaßt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen königlicher Machtausübung im Böhmen der Jahre 1346 bis 1378. Der Regierungsantritt König Karls IV. markiert eine Zäsur in der Politik der Luxemburger, denn anders als sein Vater König Johann von Böhmen bestimmte Karl das Land um die Moldaustadt Prag von vornherein zum Stützpunkt seiner Machtstellung als deutscher König und Kaiser. Die Traditionen dieses Landes waren dabei von eigenartiger Zwiespältigkeit: Böhmen, vor kurzer Zeit noch an der Peripherie des Reiches gelegen, war unter den Przemyslidenkönigen Schauplatz von Zentralisierungsansätzen gewesen, wie sie kein anderes Territorium im Reich erlebt hatte. Zugleich hatte sich in Gestalt der hohen Adligen ein Machtfaktor herangebildet, der unter Karls Vorgängern, aber auch noch unter ihm selbst zum Stolperstein der Zentralisierung wurde.
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Die Säulen des Frühkapitalismus und das frühe Verlagswesen gegenüber dem heutigen Wirtschaftssystem
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Kapitalismus bezeichnet " (...) eine bestimmte Wirtschafts- und Sozialordnung. Der Kern des Kapitalismus ist die Auffassung, daß das Kapital ein Produktionsfaktor sei, der eine 'Leistung' erbringe und gleichberechtigt neben der menschlichen Arbeit am Gewinn beteiligt sei. Kennzeichen des Kapitalismus ist die Verwendung vonProduktionsmitteln (Maschinen u. a.), die nicht dem Arbeitenden gehören, wodurch sich eine Abhängigkeit der Besitzlosen, die entlohnt werden, von den Kapitalisten, denen die Produktionsmittel und Fertigprodukte gehören, ergibt. Das treibende Motiv des Wirtschaftens im Kapitalismus ist das Streben des Kapitaleigners nachmöglichst hohem Gewinn (...). [...]" Der Kapitalismus gliedert sich in drei Abschnitte: die erste Phase ist der Frühkapitalismus ab dem 15. Jahrhundert, die zweite Phase ist der Hochkapitalismus ab dem 18. Jahrhundert und die dritte Phase ist der Spätkapitalismus ab Ende des 19. Jahrhunderts. Die vorliegende Hausarbeit konzentriert sich auf den Frühkapitalismus in Deutschland vom Übergang Spätmittelalter bis Frühe Neuzeit. Zu Beginn werden der Frühkapitalismus und seine vier Säulen mit den wichtigsten Aspekten erklärt und anschließend wird ein allgemeiner Vergleich des frühkapitalistischen Verlagswesens mit der Funktionsweise im heutigen Wirtschaftssystem thematisiert. Kennzeichnend für das Mittelalter war zunächst der Feudalismus, bis dieser allmählich vom Frühkapitalismus und dem damit gemeinten Bedeutungszuwachs von Geld und Privateigentum von Produktionsmitteln abgelöst wurde.
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Geistige Blüte und politischer Niedergang. Die mitteleuropäische Stadt im Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2, Universität Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Stadtgeschichte und politische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: "So unscheinbar die Vaterstadt auch sein mag, so begrenzt sie doch nicht den Horizont, sondern macht den Weg frei zu den größeren Horizonten unserer Zeit, zu Europa, vielleicht zu einer Weltgemeinschaft, und hilft so die nationalstaatlichen Grenzen, die erst in jüngster Zeit errichtet wurden, zu überwinden", schrieb der Historiker Leonardo Benevolo in seiner Arbeit über "Die Stadt in der europäischen Geschichte". Gerade zu Beginn des 21. Jahrhunderts, da in Europa immer mehr die Grenzen des Nationalstaates zu Gunsten einer europäischen Einigung in den Hintergrund treten, rückt die Frage nach den gemeinsamen, identitätsstiftenden Wurzeln immer mehr in den Mittelpunkt. Eine dieser Wurzeln ist ganz klar in der europäischen Stadt und ihrer Geschichte zu sehen. In ihr entstand der Kern dessen, was wir heute im Wesentlichen unter europäischer Kultur und Zivilisation verstehen, die bürgerliche Gesellschaft. Ihre Charakteristika, wie Freiheit, eigene Rechtsprechung, Erziehung, Liberalität, Wahrung der Intimsphäre, Kunst des Zusammenlebens auf engem Raum und vor allem Toleranz entstanden in der Übergangszeit vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit. Die damals in den urbanen Zentren des Kontinentes erreichte Symbiose aus lokaler Identität und paneuropäischer Geisteshaltung mag auch in unserer heutigen Zeit des Umbruchs ein probates Mittel für die Zukunft der europäischen Einigung darstellen. Daher soll diese Sattelzeit mit ihrer Blüte der urbanen Kultur und dem sich gleichzeitig abzeichnenden Abstieg der Städte im Zuge der Machtausbreitung der Territorialherrschaften im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.Dabei sollen folgende Fragen geklärt werden:1. Wodurch wurde der Aufstieg der Städte ermöglicht und wie gestaltete sich dieser?2. Welche innovatorische Rolle spielte die europäische Stadt dieser Zeit?3. Wie gestaltete sich die Auseinandersetzung zwischen den Städten und dem entstehendem Territorialstaat?Dabei soll die dritte Frage anhand der drei Beispiele Deutschland, Italien und Schweiz untersucht werden, wobei zur Erklärung der Schweizer Unabhängigkeit die Kommunalimustheorie des Peter Blickle erläutert werden soll.
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